Für alle Mitarbeitenden · 100% Online · Nachweis nach Art. 4 EU AI Act
Erfüllen Sie die KI-Kompetenzpflicht so, dass Ihre Belegschaft danach wirklich produktiv mit KI arbeitet
Seit dem 2.2.2025 verlangt Art. 4 EU AI Act von jedem Unternehmen, das KI einsetzt, ausreichende KI-Kompetenz aller Beschäftigten, die mit den Systemen umgehen. Bei uns wird daraus kein abgehakter Pflichttermin, sondern ein kompakter Online-Halbtag, nach dem eine Sachbearbeiterin ChatGPT, Microsoft Copilot, Claude und Gemini sicher, datenschutzkonform und mit messbarem Zeitgewinn einsetzt. Mit personalisiertem Kompetenznachweis für Ihre Audit-Dokumentation.
Warum jetzt
Art. 4 gilt seit dem 2.2.2025 für jeden Betrieb, der KI nutzt, und sei es nur ChatGPT im Browser oder der in Microsoft 365 eingebettete Copilot. Ab dem 2.8.2026 beaufsichtigen die nationalen Marktüberwachungsbehörden die Einhaltung, in Deutschland koordiniert durch die Bundesnetzagentur. Art. 4 trägt keine eigene Bußgeldstufe, ist aber über Art. 99 EU AI Act und das deutsche Durchführungsgesetz (KI-MIG) sanktionierbar. Wer die Kompetenz seiner Belegschaft bis dahin belegen kann, geht ohne offene Flanke in die Aufsichtsphase.
Die rein technische Bedienung von ChatGPT ist so banal, dass sie keine IT-Schulung braucht. Chancen und Risiken liegen in der Anwendung: in der Frage, ob jemand eine präzise Anweisung formulieren, eine erfundene Quelle erkennen und Vertrauliches vom Teilbaren unterscheiden kann. Genau diese Anwendungskompetenz meint der EU AI Act mit AI Literacy, und genau sie entscheidet darüber, ob KI im Betrieb Arbeit abnimmt oder Fehler produziert.
In einem Feldexperiment mit 758 Wissensarbeitenden bei der Boston Consulting Group erledigten Beratende mit KI ihre Aufgaben rund 25 Prozent schneller und in um 40 Prozent besserer Qualität (Dell'Acqua, Mollick et al. 2023). Derselbe Befund zeigt die Kehrseite: Bei Aufgaben außerhalb der KI-Stärke schnitten die KI-Nutzenden schlechter ab. Wer den Unterschied beurteilen kann, hebt den Produktivitätsgewinn und vermeidet die Falle. Diese Urteilsfähigkeit ist der Kern unseres Formats.
Das lernen Sie
Sie verstehen in klarer Sprache, wie generative Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude und Gemini arbeiten: Sie sagen das wahrscheinlichste nächste Wort voraus, sie schlagen nichts in einer Datenbank nach. Daraus folgt direkt das Wichtigste für den Alltag, nämlich warum diese Systeme überzeugend klingen und trotzdem falschliegen können. Dazu eine Landkarte der Werkzeuge im Unternehmen: das frei zugängliche ChatGPT, der in Microsoft 365 eingebettete Copilot, die Unterschiede beim Datenfluss zwischen beiden.
Hier entsteht der Aha-Moment. Ein unspezifischer Prompt liefert generische Antworten, ein präziser liefert verwertbare. Sie üben an echten Aufgaben aus dem Büroalltag: eine E-Mail an einen schwierigen Kunden entwerfen, ein Protokoll auf eine halbe Seite verdichten, eine Excel-Formel erklären lassen, eine Stellenausschreibung auf Verständlichkeit prüfen. Sie nehmen eine kleine Sammlung wiederverwendbarer Prompt-Bausteine mit, die Ihre Leute am nächsten Tag einsetzen.
Eine KI erfindet Quellen, Zahlen und Zitate mit voller Überzeugung. Wer das nicht erkennt, schleust Fehler in Angebote, Berichte und Kundenkommunikation ein. Sie trainieren, jede KI-Ausgabe als Entwurf zu behandeln, der geprüft gehört: Fakten gegenprüfen, Quellen verlangen und nachschlagen, plausibel klingende Erfindungen entlarven. Sie lernen den Bias-Buster kennen, ein Prompt-Muster, das die KI zwingt, Vor- und Nachteile sowie Kritik offenzulegen.
Die roten Linien, klar und ohne juristisches Kauderwelsch: Welche Daten niemals in ein frei zugängliches KI-Tool gehören, also etwa Klarnamen von Kolleginnen und Kunden, Personal- und Gesundheitsdaten, Betriebsinterna und Geschäftsgeheimnisse. Wie Sie an Urheberrecht und Vertraulichkeit denken, bevor Sie etwas hochladen. Auch das Sicherheitsrisiko der Prompt Injection sprechen wir an. Wir sind keine Rechtsanwälte und ersetzen keine Rechtsberatung. Ihre Leute wissen danach, wann sie innehalten und nachfragen müssen.
Im letzten Teil holen wir die KI an Ihren konkreten Arbeitsplatz. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer nimmt sich zwei oder drei wiederkehrende Aufgaben aus dem eigenen Alltag vor und entwickelt dafür einen funktionierenden Ablauf mit der KI. Den Abschluss bildet ein kurzer Wissenscheck zu den Kernkompetenzen aus den Modulen 1 bis 4. Wer ihn besteht, erhält den personalisierten Kompetenznachweis.
Am Ende können Sie
- ✓präzise Prompts für ChatGPT, Claude, Gemini oder Copilot formulieren und aus vagen Fragen verwertbare Antworten holen.
- ✓Halluzinationen und erfundene Quellen erkennen und jede KI-Ausgabe als prüfpflichtigen Entwurf behandeln.
- ✓beurteilen, wo die KI verlässlich arbeitet und wo nicht, und so die Overreliance-Falle umgehen.
- ✓einschätzen, welche Daten niemals in ein frei zugängliches KI-Tool gehören, inklusive Urheberrechts-, Vertraulichkeits- und Prompt-Injection-Risiken.
- ✓die Grundzüge des EU AI Act und die Red Flags benennen, ab denen Sie innehalten.
- ✓einen personalisierten Kompetenznachweis vorlegen, der die Anforderung aus Art. 4 für Ihre Person dokumentiert.
Format: 100% online, ohne Reisen. Wahlweise als Live-Online-Halbtag von rund vier Stunden über Zoom oder als Blended-Variante aus vorbereitendem E-Learning und kürzerer Live-Online-Session. Abschluss durch einen kurzen Wissenscheck.
Nachweis: Personalisierter BRAIN-HR-Kompetenznachweis pro Person nach bestandenem Wissenscheck, zur Dokumentation der KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act gegenüber der Aufsicht. Ein hauseigener BRAIN-HR-Kompetenznachweis, kein TÜV- oder IHK-Zertifikat.
Für wen
Alle Mitarbeitenden eines Unternehmens, das KI nutzt, von der Sachbearbeitung bis zur Geschäftsführung. Einsteigerfreundlich, ohne technische Vorkenntnisse. Buchbar pro Person, für Teams und ganze Belegschaften skalierbar.
Häufige Fragen
Reicht dieser Nachweis, um die Pflicht aus Art. 4 EU AI Act zu erfüllen?
Art. 4 verlangt von Unternehmen ausreichende KI-Kompetenz der Personen, die mit KI arbeiten, schreibt aber kein bestimmtes Zertifikat vor. Unser Format vermittelt die dafür nötigen Grundlagen über fünf Module mit Wissensabschluss und dokumentiert das pro Person im Kompetenznachweis. Damit haben Sie gegenüber der Aufsicht eine belegbare Maßnahme. Die rechtliche Gesamtbewertung Ihres KI-Einsatzes bleibt Sache Ihrer Rechtsberatung.
Wie lange dauert es und brauchen die Teilnehmenden Vorkenntnisse?
Die Live-Online-Variante dauert rund vier Stunden an einem halben Tag. Die Blended-Variante verteilt die Zeit auf vorbereitendes E-Learning und eine kürzere Live-Session. Vorkenntnisse sind nicht nötig, das Format startet bei null.
Von wem stammt das Format?
Von Dr. Franz Hütter, der Applied Cognitive Neuroscience lehrt und Wissenschaft ins betriebliche Lernen überträgt, und Sandra Mareike Lang, AI Practitioner, TÜV-Rheinland-Prüferin für KI-Berater und Co-Autorin von „Neurodidaktik für Trainer".
Ihre Leitung
Hinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte. Wir vermitteln KI-Kompetenz und die praxisrelevanten rechtlichen Grundlagen und Red Flags; eine individuelle Rechtsberatung ersetzt das nicht.