Für L&D, Trainer:innen, Berater:innen, Coaches · 100% Online · Kompetenzaufbau nach Art. 4 EU AI Act
KI-Kompetenz für Learning & Development: souverän einsetzen, gehirngerecht aufbauen, sauber nachweisen
Sie lernen, KI in Ihrer eigenen L&D-Arbeit anspruchsvoll einzusetzen, und Sie werden zugleich zu der Person, die KI-Kompetenz in Ihrer Organisation gehirngerecht und Art-4-konform aufbaut. Ein Spezialprogramm für die Lern-Funktion, von Menschen, die Didaktik und KI beide aus der Praxis kennen.
Warum jetzt
Art. 4 EU AI Act verlangt seit dem 2.2.2025 von jeder Organisation, die KI nutzt, auch wenn es nur ChatGPT oder Copilot ist, ausreichende KI-Kompetenz ihrer Belegschaft. Ab dem 2.8.2026 beaufsichtigt das in Deutschland die Bundesnetzagentur. Art. 4 trägt keine eigene Bußgeldstufe, ist aber über Art. 99 Abs. 1 und die nationale Umsetzung sanktionierbar. Eine dokumentierte, ernsthafte Kompetenzstrategie wirkt im Sanktionsrahmen mildernd. Wir liefern Grundlagen und Red Flags, keine Rechtsberatung.
Viele Unternehmen setzen KI bereits aktiv ein, befähigen ihre Belegschaft aber nicht dazu. Wenn niemand die Mitarbeitenden anleitet, entsteht genau die Schatten-KI, vor der Datenschutz und Compliance warnen. Diese Lücke zu schließen ist die ureigene Aufgabe der Lern-Funktion. Wer sie besetzt, sichert seinen Wertschöpfungsbeitrag, statt ihn in Frage stellen zu lassen.
Eine Pseudo-Schulung, die alle einmal durchklicken, erzeugt einen Haken im Compliance-Bericht und keine Kompetenz. Wir machen aus der Pflicht echten Alltagsnutzen. Ihre Leute sollen erleben, dass KI ihre Arbeit besser und leichter macht. Denn nur was den Mitarbeitenden spürbar nützt, bleibt in den Köpfen und verändert das Verhalten.
Die 7 Module
Wie generative Sprachmodelle tatsächlich arbeiten, warum sie halluzinieren und warum die Kommunikation mit ihnen eher komplex als bloß kompliziert ist. Sie ordnen ChatGPT, Claude, Gemini und Microsoft Copilot nach Stärken ein und verstehen, warum man sich weder auf ein einzelnes Tool noch auf die Modelle eines einzigen Anbieters verlassen sollte (Hütter, KI-Serie 2024).
Prompting ist mehr als das Eintippen von Schlagworten. Sie nutzen die vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun und formulieren Lernziele und Wirkungsabsichten direkt in den Prompt hinein, etwa entlang der Bloom-Taxonomie. Sie bauen sich einen Bias-Buster, der die KI davon abhält, Lieblingskonstrukte der Branche unkritisch zu loben, und holen sich kommentierte Literaturlisten, die Sie anschließend verifizieren.
Vom Trainingsdesign über den Trainer-Input bis zur Workshop-Übung. Sie lassen sich logisch aufgebaute Modulpläne mit realistischem Timing entwerfen, generieren Folien mit Literaturhinweisen in den Notizen und erzeugen Workbooks, Handouts, Checklisten und Quizfragen. Dabei behalten Sie die Regie: Die KI ergänzt Ihre Fach- und Methodenkompetenz, sie ersetzt sie nicht.
Hochwertiger Content statt automatisch generiertem Flachsinn. Sie erstellen ansprechende Lehr- und Marketingmaterialien, generieren eigene Bilder für ein unverwechselbares Design und wandeln Texte in Lehrvideos und prägnante Kurzformate. Empathie und Originalität kommen von realen Menschen, die KI nimmt Ihnen die mechanische Arbeit ab.
Sie bauen ohne Programmierkenntnisse eigene Assistenten: einen Service-Bot, der Teilnehmerfragen aus Ihren hochgeladenen Materialien beantwortet, oder einen Übungs-Bot, der Feedback-, Verhandlungs- oder Konfliktgespräche simuliert. So verlängern Sie das Lernen in den Moment of Need. Sie lernen auch, woran die naheliegende Idee scheitert, einfach die ganze Firmenbibliothek hochzuladen, bevor sie Ihnen ein Urheberrechts- oder Datenschutzproblem beschert (Hütter, KI-Serie 2024).
Jetzt drehen Sie die Perspektive um, vom eigenen Einsatz zum Kompetenzaufbau in der Belegschaft. Sie konzipieren Formate, die Mitarbeitende und Führungskräfte über das bloße Anwenden hinaus ins Analysieren, Bewerten und Erschaffen bringen, also auf die oberen Ebenen der Bloom-Taxonomie, die die KI gerade nicht für uns abdeckt (Hütter, KI in der Personalentwicklung). Im Zentrum stehen Urteilsfähigkeit gegen die Overreliance-Falle und Komplexitätstoleranz als Metakompetenz des KI-Zeitalters.
Die Pflicht ehrlich und praxistauglich. Sie kennen die Grundzüge von Art. 4 EU AI Act, die Rolle der Bundesnetzagentur ab dem 2.8.2026 und die Red Flags des Alltags: keine Klarnamen, keine Betriebsinterna, kein fremdes geistiges Eigentum in die Bots. Zum Abschluss erhalten Sie den BRAIN-HR-Kompetenznachweis, mit dem Sie gegenüber Geschäftsführung und Aufsicht belegen, dass Sie KI-Kompetenz auf fundiertem Niveau erworben haben.
Am Ende können Sie
- ✓ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot souverän für Recherche, Trainingsdesign, Content und Evaluation einsetzen.
- ✓Prompts mit Lernziel- und Bias-Logik schreiben und jede gelieferte Quelle verifizieren.
- ✓ohne Code eigene Custom GPTs als Lernbegleiter und Übungs-Sparringspartner bauen.
- ✓KI-Kompetenz-Formate konzipieren, die Menschen bis auf die oberen Ebenen der Bloom-Taxonomie bringen.
- ✓die typischen Compliance-Red-Flags im KI-Alltag erkennen und verständlich vermitteln.
- ✓Ihren Kompetenzaufbau mit dem BRAIN-HR-Kompetenznachweis belastbar nachweisen.
Format: 100% online, blended über rund 3 Wochen: mehrere Live-Online-Sessions per Zoom plus begleitendes E-Learning, das Sie zeitlich flexibel bearbeiten. Keine Präsenz, keine Anreise. Tiefer als ein Basiskurs, 7 Module.
Nachweis: BRAIN-HR-Kompetenznachweis, mit dem Sie gegenüber Geschäftsführung und Aufsicht (in Deutschland die Bundesnetzagentur ab dem 2.8.2026) dokumentieren, dass Sie Art. 4 ernst nehmen. Kein getarntes TÜV- oder IHK-Zertifikat und keine Rechtsberatung.
Für wen
L&D- und Personalentwicklungs-Verantwortliche, Trainer:innen, Berater:innen und Coaches, die KI in ihrer eigenen Arbeit auf Profi-Niveau einsetzen und zugleich den Kompetenzaufbau in ihrer Organisation verantworten wollen.
Häufige Fragen
Ist der BRAIN-HR-Kompetenznachweis als Art-4-Nachweis anerkannt?
Art. 4 schreibt keine bestimmte Zertifizierung und keinen Wissenstest vor. Verlangt wird, dass Sie nach besten Kräften für ausreichende KI-Kompetenz sorgen und das belegen können. Genau dafür ist der Nachweis gemacht: Er dokumentiert nachvollziehbar, dass Sie eine fundierte, mehrwöchige Qualifizierung durchlaufen haben. Eine dokumentierte Kompetenzstrategie gilt im Sanktionsrahmen als mildernder Faktor. Wir sind keine Rechtsanwälte.
Brauche ich Vorkenntnisse oder eine technische Ausbildung?
Nein. Das Programm richtet sich an L&D-Profis, nicht an Entwickler. Sie brauchen keine Programmierkenntnisse, auch das Bauen eigener Custom GPTs funktioniert ohne Code.
Wie viel Zeit muss ich einplanen, und läuft wirklich alles online?
Rund 3 Wochen im Blended-Format: mehrere Live-Online-Sessions per Zoom plus begleitendes E-Learning, das Sie zeitlich flexibel bearbeiten. Es gibt keine Präsenztermine und keine Anreise.
Ist das nicht einfach eine weitere generische AI-Act-Schulung?
Nein. Generische Schulungen erklären die Pflicht und hören dort auf. Dieses Programm ist für die Lern-Funktion gebaut: KI im Instructional Design, in Content und Evaluation, Custom GPTs als Lernbegleiter und der gehirngerechte Kompetenzaufbau in Ihrer Organisation.
Ihre Leitung
Hinweis: Wir sind keine Rechtsanwälte. Wir vermitteln KI-Kompetenz und die praxisrelevanten rechtlichen Grundlagen und Red Flags; eine individuelle Rechtsberatung ersetzt das nicht.